So verbannt man Pilze vom Kinderkopf

Autor: Rd

Pilzinfektionen an Kinderköpfen fordern mitunter Detektivarbeit, um ein eventuelles Erregerreservoir aufzuspüren und zu sanieren. Wer den kleinen Patienten dauerhaft helfen will, muss sie zudem gezielt und ausreichend lang behandeln.

Klinisch reicht das Spektrum der Tinea capitis von mild geröteten, randständig schuppenden Läsionen bis zu schmerzhaften, tiefen Pusteln mit Haarausfall und geschwollenen Halslymphknoten. Das Ausmaß der Entzündung liefert wichtige Hinweise auf die Art des Erregers: Infektionen mit zoophilen Pilzen verlaufen schwerer, die mit anthrophilen eher milde. Eine solche Unterscheidung ist für das weitere diagnostische und therapeutische Vorgehen entscheidend, schreibt Dr. BERNADETTE MANZ von der Universitätshautklinik Leipzig in der Zeitschrift "Aktuelle Dermatologie". Denn zoophile Erreger sind hoch kontagiös, virulent und bedürfen meist einer längeren Therapie. Zudem kann man hier Reinfektionen nur...

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