So werden Rezidive ausgetrickst

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Koagulation oder Vaporisation peritonealer Endometrioseimplantate sollten in der ersten Zyklushälfte stattfinden. In der Lutealphase bei der Fokussanierung gesetzte Peritonealdefekte sind nämlich bei der folgenden Menstruation noch nicht epithelialisiert: Das frühe Rezidiv ist programmiert!

Während der Menstruation retrograd über die Eileiter ins kleine Becken ausgeschwemmte Endometriumpartikel gelten bekanntlich als pathogenetisches Korrelat der Endometriose. Implantate schon bei der ersten nach einer pelviskopischen Herdkoagulation folgenden Monatsblutung werden viel wahrscheinlicher, wenn die Herdsanierung prämenstruell erfolgt und die dabei gesetzten Peritonealdefekte noch nicht wieder epithelialisiert sind. Erfolgt die pelviskopische Sanierung dagegen schon in der Follikelphase oder periovulatorisch, sind die Peritonealdefekte zur nächsten Mensesblutung praktisch alle wieder gedeckt.

Bei der nächsten Menses Defekt gedeckt

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