So wird Ihre Praxis diskret

Autor: AT

Offen einsehbare Karteikarten am Tresen und an Bildschirmen, Telefonate am Empfang, in denen Diagnosen nicht nur dem betreffenden Patienten, sondern auch dem Wartezimmerpublikum übermittelt werden x96 das sind Erfahrungen, die Datenschützer beim Gang durch schleswig-holsteinische Arztpraxen gemacht haben. Daraus wurden Tipps entwickelt, wie der Datenschutz in Praxen mit relativ einfachen Mitteln verbessert werden kann.

"Frau Schmidt, wann sind Sie geboren? x96 Ach ja, also am 16.7.1951", wiederholt die Helferin am Empfang. "Das hätte ich nicht gedacht, dass die schon so alt ist", flüstert Frau Meyer ihrer Wartezimmer-Genossin zu. Und als sich Frau Meyer einen neuen Termin geben lässt, erfährt sie bei einem Blick auf die auf dem Tresen liegenden Karteikarten: Aha, eine Blasenentzündung hat Frau Schmidt. Nicht genau diese, aber ähnliche Erfahrungen machten Mitarbeiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) im Rahmen der Aktion "Datenschutz in meiner Arztpraxis".

Wartezimmer hört mit

Bei der Aktion, die im November letzten Jahres startete, geht es vor allen Dingen darum, die...

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