Sparpolitik bremst die Gesundheitswirtschaft

Autor: khb

Die potenzielle Wachstumsbranche „Gesundheit“ wird vor allem von der Politik gebremst. Anhaltende Kostendämpfung sorgt dafür, dass die GKV als größter Ausgabenträger weit unterdurchschnittlich zulegt, der Anteil der öffentlichen Haushalte an den Ausgaben hat sich halbiert. Für Impulse sorgen nur Privathaushalte und PKV.

Anders als in Sonntagsreden beschworen wächst die Gesundheitswirtschaft nur mäßig. Insgesamt 239,4 Mrd. Euro wurden 2005 in Deutschland für die Gesundheit ausgegeben bzw. in der Branche umgesetzt, berichtet das Statistische Bundesamt. Die Zuwachsrate gegenüber dem Vorjahr betrug damit 2,4 <nonbreaking-space />% nach lediglich 0,01 <nonbreaking-space />% in 2004 und 2,5 <nonbreaking-space />% 2003. Das sind wohlgemerkt nominale, nicht preisbereinig<discretionary-hyphen />te Zuwächse. Die Verbraucherpreise aber stiegen 2005 um 2,0 <nonbreaking-space />% und um 1,6 bzw. 1,1 % in den beiden Jahren zuvor – real stagnierte also die Gesundheitswirtschaft damit nahezu.

Verantwortlich dafür war...

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