Spastische Muskeln minimalinvasiv aus Faszien befreien

Autor: Manuela Arand, Foto: bwisutt - Fotolia

Bei Patienten mit Zerebralparese, Halbseitenlähmung, Tetraplegie oder anderen Erkrankungen lässt sich die Spastik durch einen vergleichsweise schonenden Eingriff wirksam bekämpfen: Intra- und perimuskuläre Fibrosen werden minimalinvasiv gelöst, sodass Muskeln und Faszien wieder die normale Länge erreichen.

Derzeit gilt die Applikation von Botulinumtoxin A, mit der die gleichzeitige Aktivierung antagonistischer Muskelgruppen aufgehoben wird, als Standardtherapie bei spastischen Bewegungsstörungen. Auf gesunde und spastisch gelähmte Muskeln wirkt das Toxin allerdings unterschiedlich.


Schaltet man einen gesunden, aktiven Muskel damit aus, begünstigt das die Fibroseentwicklung. Beim spastisch gelähmten Muskel scheinen dagegen vermehrt Myofibrillen exprimiert zu werden, erläuterte Dr. Peter Bernius, Chef der Kinder- und Neuroorthopädie an der Schön Klinik München-Harlaching.

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Eine weitere therapeutische Option bei Spastik ist, die verkürzten Muskeln...

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