Spezialisierte Ambulanz in Mainz bietet Abhängigen Therapie an

Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene scheinen dem Computer zu verfallen. Die reale Welt rückt für sie zunehmend in den Hintergrund. Kompetente Hilfe finden sie bisher aber nur selten. Für diese Form der Abhängigkeit bestehen erhebliche Versorgungsdefizite, erklärte Dipl.-Psychologe Klaus Wölfling vom Universitätsklinikum Mainz gegen­über Medical Tribune. Die Ambulanz für Computerspiel- und Internetsucht an seiner Klinik will dazu beitragen, die Lücke zu schließen.


Welche Computerspiele oder Internetangebote sind häufige Auslöser einer Sucht?
Wölfling: Unsere Patienten nennen sehr häufig Spiele aus dem Rollenspielgenre. In sogenannten Massive Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPG) treffen sie sich rund um die Uhr und meistern zusammen Aufgaben. Das gemeinsame Bewältigen von Herausforderungen, bei denen einer auf den anderen angewiesen ist, schafft enge Bindungen unter den Teilnehmern. Daraus resultiert z.B. das Gefühl, „verpflichtet zu sein“, oder die Angst, „etwas zu versäumen“. Jedes erfolgreich im Netz gelöste Problem lässt das virtuelle Ansehen wachsen, das Selbstwertgefühl steigt und die reale Welt verliert deutlich an Reiz.
Im Bereich des...

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