Spielt Schilddrüse wegen Sexualhormonen verrückt?

Autor: gb

Thyreopathien durch Autoimmunprozesse sind bei Frauen signifikant häufiger als bei Männern. Vor allem in Phasen starker Hormonschwankungen, etwa postpartal und in den Wechseljahren, ist das weibliche Schutzschild gegen Angriffe des eigenen Immunsystems auf die Schilddrüse offensichtlich besonders schwach.

Eine genetische Disposition zur Entwicklung einer Autoimmunthyreoiditis haben etwa 16 % aller Frauen. Vor der Menopause entwickeln 8 % aller Frauen und zusätzlich 8 % in der Peri- bzw. Postmenopause eine Autoimmunthyreoiditis, also insgesamt 16 % postmenopausal. Zudem zeigt sich ein gehäuftes Auftreten postpartal: Etwa 5 % aller jungen Mütter bekommen eine Post-partum-Thyreoiditis. Diese Zahlen nannte Professor Dr. Roland Gärtner von der Medizinischen Klinik der Universität in München beim XV. Intensivkurs Klinische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin.

Obwohl die Auswirkungen der weiblichen Sexualhormone auf das Immunsystem komplex und teilweise noch nicht geklärt sind, scheint vor...

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