Staatsanwälte bei GOÄ schwer auf dem Holzweg

Autor: AT

Dass in Limburg am Ende tatsächlich größere Fälle von Abrechnungsbetrug aufgedeckt werden, glaubt

 

Udo Chadzelek, Geschäftsführer der PVS Saarbrücken, nicht. Das Ansehen der Ärzte hat durch den Pressewirbel allerdings Schaden genommen und damit auch das der privatärztlichen Verrechnungsstellen. Grund genug für die PVS, künftig verstärkt an die Öffentlichkeit zu gehen, um zu zeigen: Bei uns läuft alles korrekt.

Dass ein Staatsanwalt aufhorcht, wenn er "Pseudoziffer" hört, ist doch kein Wunder, meint Chadzelek im Gespräch mit Medical Tribune. Denn dieser unglücklich gewählte Begriff steht bei der PVS Limburg intern für Auslagen nach dem xa710 der GOÄ (Arzneimittel, Verbandmittel etc.), die der Arzt dem Patienten in Rechnung stellen darf. Bei der PVS Saarbrücken laufen diese Ausgaben hingegen unter "Medikamentenschlüssel".

Ärzte in der Zwickmühle

Die Medizin hat sich immens gewandelt, die GOÄ jedoch nicht: ohne Hinzuziehen von Analog-Ziffern ist eine Abrechnung häufig gar nicht möglich. Dass hier Interpretationsschwierigkeiten an der Tagesordnung sind, liegt auf der Hand. Außerdem haben Ärzte mit einem...

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