Stadträte sollen ihre Ärzte vor dem Ruin retten

Autor: REI, online first

In den Praxen herrscht Entsetzen angesichts von Forderungen bis zu 600.000 Euro: Gegen 825 der 9200 niedersächsischen Arztpraxen hat der unabhängige Prüfungsausschuss die Arznei-Richtgrößenprüfung für die Jahre 2003 bis 2005 mit einem Regressvolumen in Höhe von 106,5 Mio. Euro eingeleitet.

In und um Bersenbrück im Landkreis Osnabrück sind allein 14 niedergelassene Kollegen aufgefordert, mit immensem Aufwand die beanstandeten Verordnungen der drei geprüften Jahre auf Gegenargumente zu durchforsten. Die Kollegen informieren aber auch Presse, Lokalpolitiker und Standesvertreter bei KV und KBV über die Misere, dass sie mit ihrem Familien­einkommen für zu niedrige Richtgrößen geradestehen sollen. So fordern sie u.a. die Gemeinde- und Stadträte der Region auf, Sicherstellungsfonds einzurichten, um existenzgefährdende Regresse der ansässigen Mediziner auszugleichen. Die geplanten Protestmaßnahmen der Kollegen werden von der Freien Ärzteschaft und der Ärztegenossenschaft Nordwest...

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