Stammzellen jetzt auch gegen MS

Autor: rft

Patienten mit therapieresistenter multipler Sklerose profitieren möglicherweise von der Transplantation autologer Stammzellen. Denn diese erzielt eine ausgeprägte Immunsuppression.

Forscher aus Chicago wählten für ihre Studie 21 junge MS-Kranke aus, die trotz Therapie mit Betainterferon im vergangenen Jahr mindestens zwei steroidpflichtige Schübe erlitten hatten oder MS-typische Läsionen im MRT aufwiesen. Mit einem schonenden Konditionierungsverfahren wurden die hämatopoetischen Stammzellen mobilisiert, ohne das Knochenmark zu zerstören, und später dem Patienten rückinfundiert.

Mit Erfolg: Drei Jahre später hatten sich 81 % der Patienten um mindestens einen Punkt auf der Behinderungsskala EDSS verbessert. Keiner zeigte eine Progression und nur 5 % hatten inzwischen einen – medikamentös jedoch beherrschbaren – Rückfall erlitten. Abgesehen von Clostridiendurchfall,...

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