Stammzellen verfolgen Gliome

Autor: VS

Das maligne Gliom gilt als äußerst bösartiger Hirntumor. Da sich meist einzelne Zellverbände von der Muttergeschwulst lösen und tief ins gesunde Hirngewebe eindringen, lässt sich ein Gliom kaum kurativ operieren. Doch mit Hilfe neuronaler Stammzellen könnte man die Prognose möglicherweise deutlich verbessern.

Amerikanische Forscher fanden an Mäusen heraus, dass neuronale Stammzellen offenbar eine besondere "Begabung" haben. In Hirntumoren gespritzt verfolgen sie Krebszellen, die sich vom Haupttumor entfernen. Gentechnisch veränderte neuronale Stammzellen, die Interleukin 12 produzieren - eine Substanz, die Gliomzellen abtöten kann - nehmen nicht nur die Spuren der abtrünnigen Krebszellen auf. Sie zerstören sie auch, sobald sie sie erreicht haben. Derart behandelte Tumor-Mäuse überlebten signifikant länger als unbehandelte Tiere, heißt es in der Zeitschrift "Cancer Research". Und 30 % der Tiere erwarben durch die Stammzelltherapie eine Langzeit-Immunität gegen Hirntumoren.

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