Stecken Krebsviren im blutigen Steak?

Tumoren von Darm, Lunge, Pankreas sowie Brustkrebs weisen in Ländern mit hohem Verzehr von rotem Fleisch (wie Argentinien, Uruguay, Neuseeland, USA) eine deutlich gesteigerte Anzahl an Neuerkrankungen auf. Mischen hier infektiöse Pathogene (Bakterien, Pilze oder Viren) mit?

Der gängigen Vorstellung, Grill- und Räucherprozesse (bei denen chemisch Krebserzeuger entstehen) seien für den Fleisch-Krebs-Zusammenhang verantwortlich, steht die „Wirkung“ von weißem Fleisch entgegen. Bei Geflügelfleisch hat man kein eindeutig erhöhtes Risiko aufgezeigt, obwohl bei der Zubereitung von Hähnchen und Pute z.T. noch höhere Temperaturen erreicht werden als bei rotem Fleisch.

Nun keimt der Verdacht, dass eventuell tierische Erreger (z.B. Rinder-Polyomaviren) eine Rolle spielen. Im englischen Steak oder beim Räuchern heizen sich zentrale Fleischanteile auf maximal 50–70 °C auf. Diese Temperatur überleben leicht und ohne Verlust an Infektiosität.

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