Stent plus Arrhythmie gleich Tripletherapie

Autor: Dr. Carola Gessner; Foto: fotolia, angelo deco

Dreifache Blutverdünnung gilt als Standard bei bestimmten Patientenkollektiven. Doch die hämorrhagischen Komplikationen sind nicht zu leugnen. Neue Therapiekonzepte im Überblick.

Leidet ein frisch „gestenteter“ KHK-Patient zugleich unter Vorhofflimmern, steht man in puncto Gerinnungstherapie vor einem Problem: Doppelte Plättchenhemmung, die wegen des Stents notwendig ist, schützt Patienten mit Vorhofflimmern nicht ausreichend vor einem Schlaganfall. Also sollte eine orale Antikoagulation hinzukommen.

Doch Daten der vor zwei Jahren publizierten WOEST**-Studie wiesen auf stark erhöhte Hämorrhagie-Raten unter Tripletherapie hin, berichtete Professor Dr. Harald Darius von der Abteilung Innere Medizin – Kardiologie am Vivantes Klinikum Neukölln. Wenn die Entscheidung für ein Tripleregime fällt, würde der Kollege NOAK (Nicht-Vitamin-K-orale Antikoagulanzien) einsetzen.

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