Strahl plus Chemo schrumpft Gehirn

Autor: SK

Die Prämisse „Hirntumor = schlechte Prognose“ gilt für Patienten mit Hodenmalignomen nicht. Bei einem Patienten in der Poor-risk-Klassifikation verschlechtert die Diagnose Hirnmetastase die Prognose nicht weiter.

Das ist das Ergebnis einer Studie mit 50 Kranken, bei denen man primäre Hirnmetastasen gefunden hatte, und 19 Patienten mit Rezidivgeschwulsten im Gehirn, berichtete Professor Dr. Peter Albers von der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Düsseldorf beim Uro-Update. Während unter einer Chemo- und Bestrahlungstherapie in der Gruppe mit primären Metastasen 60 % langfristig überlebten, gelang dies in der Rezidivgruppe nur 23 %.

Allerdings sollte man diesen Kranken keine Kombination von Chemotherapie und Hirnbestrahlung gleichzeitig zukommen lassen. In einer Untersuchung mit fünf Patienten, die eine solche Simultantumortherapie erhielten, beobachtete man eine sehr hohe Toxizität. Alle...

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