Strahlend in die Falle getappt

Autor: Sy

Auf amerikanischen Flughäfen wird nicht gerade zimperlich mit potenziellen Terroristen umgegangen. Das erfuhr ein 46-jähriger Mann am eigenen Leibe. Bei ihm hatte ein Sensor für radioaktive Strahlung angeschlagen.

Ob er eine Atombombe im Handgepäck hätte? Verständlich, dass der Verhaftete bei dieser Frage zunächst an einen Scherz glaubte. Doch die Sicherheits­beamten meinten es ernst. Der 46-Jährige hatte den Strahlenschutzalarm des Flug­hafens in Orlando, Florida, ausgelöst. Nach stundenlangen Verhören und peinlichen Untersuchungen kam ans Licht, dass der Mann sechs Wochen zuvor mit radio­aktivem Jod behandelt wurde. Die Isotope gegen seine Schilddrüsenüberfunktion reichten aus, um die Behörden in Panik zu versetzen.

Jod-131 wird als gängiges Medikament gegen eine überhöhte Hormonproduktion eingesetzt. Es sammelt sich zunächst in der Schilddrüse an, bevor es über die Nieren ins Urin abgegeben wird....

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