Streiken in Zukunft auch die in Praxen angestellten Ärzte für höhere Gehälter?

Autor: Klaus Schmidt

Mit der Forderung von 5 % mehr Gehalt sind die Ärzte an kommunalen Kliniken in den Streik gegangen. Praxisinhabern und MVZ-Betreibern könnte künftig Ähnliches blühen, wenn es nach dem Marburger Bund geht. Doch bevor Niedergelassene von ihren Kollegen bestreikt werden, wird noch viel Wasser den Rhein hinunterfließen.

Auf ihrer Hauptversammlung Mitte Mai in Dresden hat die Ärzte-Gewerkschaft beschlossen, Tarifverträge für alle angestellten Ärzte abzuschließen, auch für solche in Praxen von Vertragsärzten und in Medizinischen Versorgungszentren. Orientieren will sich der MB dabei an den Tarifverträgen mit den Krankenhäusern.

Dr. Ernst Wiesenecker, Allgemeinarzt und Geschäftsführer eines MVZ in der Nähe von Augsburg, hat dafür durchaus Verständnis, solange es sich um große Ärztenetze und große MVZ handelt. „Für alle anderen, vor allem kleinere Praxen, sollte aber Tariffreiheit gelten“, findet er. Er selbst bekommt beispielsweise ein Grundgehalt mit einem am Umsatz orientierten Bonus.
Gehälter von z.B. 5600...

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