Stummer Nierenstein: Wie viel Therapie ist nötig?

Autor: Maria Weiß, Foto: wikimedia/R.J. Hall, Nevit Dilmen

Immer häufiger findet man Nierensteine sonographisch als Zufallsbefund bei asymptomatischen Patienten. Wie sollte weiter vorgegangen werden?

Nachdem die Inzidenz von Harnsteinen in den Jahren 1984 bis 2000 deutlich angestiegen war, ist sie jetzt offensichtlich wieder gesunken berichtete Dr. Michael Straub von der Urologischen Klinik am Klinikum rechts der Isar in München. Eine aktuelle Studie (INFAS) zum Auftreten von Harnsteinen ergab: Die Inzidenz liegt wieder auf dem Niveau von 1984, auch die Prävalenz hat tendenziell abgenommen.

Ein Viertel der Harnsteinpatienten entwickeln Rezidive

Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung, bei der 10 000 Personen befragt worden waren: Etwa ein Viertel der Harnsteinpatienten entwickelt Rezidive – oft mehrmals und häufig schon im ersten Jahr. Bei der großen Mehrheit (70 %) liegt keine positive...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.