TAVI-Team bald ohne den Kardiochirurgen?

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Die Komplikationsrate der minimalinvasiven Aortenklappen-Reparatur sinkt. Dürfen bald auch Zentren ohne Herzchirurgie die Klappenimplantation per Katheter vornehmen?

„Es geht auch ohne Herzchirurgen“, sagte Privatdozent Dr. Lutz Büllesfeld von der Universitätsklinik für Kardiologie am Inselspital Bern sienem Kontrahenten in der TAVI-Debatte unverblümt ins Gesicht. In den Anfangszeiten der Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI), als unter anderem großkalibrige Katheter (von bis zu 1 cm Durchmesser) Verwüstungen im Leistenzugang anrichteten, sei man froh gewesen, den Chirurgen im Rücken zu haben, räumte der Kollege ein. Auch wenn es Probleme mit der Platzierung gab und der Operateur eine dislozierte „tanzende Klappe“ entfernen musste, sei man als interventioneller Kardiologe sehr dankbar gewesen.


Doch derlei Komplikationen sind angesichts der...

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