Teutschländer ließ die Ferse schwellen

Autor: SK

Seit etwa sechs Jahren war der Tumor bei dem jetzt 74-jährigen Mann an seiner Ferse gewachsen. Aber erst als der tennisball-große Knoten eine Fistel entwickelte und Fieber und Schüttelfrost verursachte, zog der Patient einen Arzt zu Rate.

Aus dem Fistelgang der schmerzhaften und entzündeten Raumforderung entleerte sich teigiges Material, berichtet Dr. Florian Kuchenbauer von der Chirurgie am Klinikum Innenstadt in München im "Unfallchirurgen".

Trifft auch Hirn und Hände

Mit Ausnahme des CRP waren alle Laborwerte im Normbereich. Im Röntgenbild und im CT fanden sich ausgeprägte Kalzifizierungen, die allerdings keine Verbindung zu den knöchernen Strukturen des Fußes aufwiesen. Daraufhin stellten die Kollegen die Verdachtsdiagnose Morbus Teutschländer, die sich mittels Stanzbiopsie erhärten ließ. Man resezierte den Tumor und deckte den Defekt mit einer Verschiebeschwenkplastik. Schon nach sechs Wochen konnte der Mann wieder ohne...

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