Therapiepausen bei HIV-Patienten: Kann man das verantworten?

Autor: AZA

Therapiepausen wirken sich negativ auf den Langzeitverlauf der HIV-Infektion aus, besagen die Studien. Und dennoch: Viele Patienten unter hochaktiver antiretroviraler Therapie (HAART) fordern sie trotzdem. Wo ist der Weg aus dem therapeutischen Dilemma?

In den allermeisten Fällen ist es der Patient, der das Thema „Therapiepause“ aufbringt, so die Erfahrung von Professor Dr. Frank-Detlev <forced-line-break />Goebel von der Medizinischen Klinik der LMU München. Doch aus wissenschaftlicher Sicht haben sich viele Argumente, die für solche Therapiepausen angeführt wurden, in entsprechenden Studien zerschlagen. Die größte „Seifenblase“ platzte Anfang letzten Jahres durch die SMART*-Studie. Sie wurde vorzeitig abgebrochen, berichtete der Kollege beim 3. Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress. In dieser randomisierten Untersuchung waren bei Abbruch 5472 der ursprünglich 6000 geplanten Patienten rekrutiert. Im „Therapiepausen-Arm“ hatte man die...

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