Thrombose-Fahrplan für den Hausarzt

Autor: CG

Wie lange soll Ihr Patient nach einer tiefen Venenthrombose Heparin spritzen? Muss er auf Dauer Kumarine schlucken? Und wann dürfen Sie die Strumpf-Pflicht aufheben? Die aktuelle DGA-Leitlinie hilft Ihnen, einen individuellen Fahrplan zu erstellen.

Keine Frage, akut verlangt die tiefe Beinvenenthrombose Heparin, um Lungenembolie, Thrombuswachstum und Frührezidive zu verhindern. Doch mit Blick auf die Sekundärprophylaxe, sprich die Verhütung eines Thromboserezidivs, können Sie die orale Antikoagulation bereits am ersten Tag einleiten. In Deutschland kommt dabei in der Regel Phenprocoumon zum Einsatz, der therapeutische Zielbereich der INR liegt zwischen 2,0 und 3,0. Bis dieser erreicht ist, wird überlappend mit Heparin therapiert.

Drei Wochen Thrombos zählen

Da eine tiefe Beinvenenthrombose nach heutiger Ansicht unter bestimmten Bedingungen von vornherein ambulant behandelt werden darf (s. Kasten), obliegt es dann auch dem Hausarzt,...

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