Thrombose und Embolie mit ?D-Dimer-Test ausschließen?

Autor: Dr. Dorothea Ranft, Foto: flickr

Bei Patienten mit fraglicher Thrombose oder Embolie setzten viele Ärzte auf den D-Dimer-Test. Doch was leistet der Nachweis von Fibrinspaltprodukten wirklich?

Fall 1: Eine 35-jährige Frau klagt über Schmerzen in der rechten Kniekehle und im rechten Unterschenkel, sie hat die vergangenen vier Tage wegen eines grippalen Infekts überwiegend im Bett verbracht. Bei der körperlichen Untersuchung lässt sich am Unterschenkel ein druckdolenter Venenstrang tasten, außerdem besteht eine Umfangsdifferenz von 4 cm, Ödeme und Kollateralvenen sind dagegen nicht zu finden.

Um den D-Dimer-Test sinnvoll einsetzen zu können, muss man zunächst die Vortestwahrscheinlichkeit – in diesem Fall einer tiefen Beinvenenthrombose – ermitteln, schreiben Privatdozent Dr. Lorenz Risch, Laborarzt im schweizerischen Liebefeld, und sein hausärztlicher Kollege. Dafür hat sich in...

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