Tipps für den empathischen Umgang mit Alkoholikern

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Selbst schuld, wenn er sein Leben ruiniert, das denken viele über alkoholkranke Menschen. Doch keiner trinkt einfach so, hält eine Suchtexpertin dagegen. Sie wirbt bei den Kollegen dafür, die Schuldfrage zu vergessen und das Problem mit Empathie in Angriff zu nehmen.

Der Weg nach unten beginnt unmerklich. Eigentlich hat Herr M. in seinem Leben alles richtig gemacht: Schulabschluss, Ausbildung, Arbeit in der metallverarbeitenden Industrie, Heirat, zwei Kinder (jetzt 14 und 18 Jahre), ein Eigenheim gekauft, allerdings noch nicht abbezahlt. Doch dann begannen die Probleme, sodass er abends etwas mehr Alkohol trank, um abzuschalten und in den Schlaf zu finden.

Schlaf finden und abschalten in vielen Fällen das Motiv

Was war geschehen? Der Firma ging es wirtschaftlich schlechter. Alle Leiharbeiter wurden entlassen, die Übriggebliebenen mussten mehr stemmen, z.T. Doppelschichten fahren. Parallel baute Herr M. sein Häuschen um, die Kinder kamen in die...

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