Todesdrohung als Motivator: Bei schwerer Hypertriglyzeridämie hilft nur Lebensstiländerung

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Die Triglyzeride des Metzgermeisters waren jenseits von Gut und Böse. © fotolia/Jamrooferpix

Statine sind bei Hypertriglydämie nicht das Therapeutikum der Wahl. Ernährungsumstellung und Bewegung stehen an erster Stelle. Renitente Patienten lassen sich vielleicht durch die Gefahr einer letalen Pankreatitis motivieren.

Bei einem übergewichtigen Metzger in der sechsten Lebensdekade fielen immer wieder pathologische Lipidwerte auf, die progredient stiegen. Das LDL lag zwischen 53–100 mg/dl, das HDL war mit 25 mg/dl erniedrigt, das Gesamtcholesterin mit über 1073 mg/dl stark erhöht und auch die Triglyzeride zeigten mit 5680 mg/dl einen massiven Anstieg. Alle übrigen Laborwerte waren unauffällig. Es bestand keine Eigen- oder Familienanamnese hinsichtlich kardiovaskulärer Erkrankungen – weder Hypertonie noch Diabetes, koronare Herzkrankheit oder periphere arterielle Verschlusskrankheit. Der Mann war völlig beschwerdefrei und hatte bisher keine Medikamente eingenommen.

Erhöhtes VLDL ist der Übeltäter

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