Tödliche Leseschwäche

Autor: Fabian Seyfried

Wer Beipackzettel nicht versteht und sich vor Formularen in der Klinik fürchtet, lebt gefährlich: Die fehlenden Informationen erhöhen die Sterblichkeit bei Senioren drastisch, so eine neue Studie aus den USA.

"Wer lesen kann ist klar im Vorteil" - dieser Spruch trifft anscheinend besonders auf Personen über 65 Jahren zu: Senioren, die medizinische Texte nicht verstehen oder lesen können, haben ein um mehr als 50 Prozent höheres Risiko, früh zu sterben. Und auch wer nur mühsam mit geschriebener Sprache zurecht kommt, verpasst wichtige Gesundheitsinformationen, berichtet das Team um David W. Baker von der Northwestern University in der Fachzeitschrift Archives of Internal Medicine (2007, 167: 1503-1509).

Die Mediziner befragten über 3000 Senioren zu ihrer Gesundheit und legten ihnen kurze medizinische Texte vor. Je nachdem, wie gut und schnell die Testpersonen die Texte begriffen, stuften die...

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