Tränenfluss durch Laser heilen

Autor: Prof. Dr. Klaus Müllner, Universitäts-Augenklinik Graz

Erkrankungen der ableitenden Tränenwege können

 

entweder angeboren oder im Laufe des Lebens erworben sein. Da bisher eine direkte Beurteilung der Tränenwege nicht möglich war, konnte über die Ursache, die Lokalisation und das Ausmaß der Veränderungen nur über indirekte Untersuchungsmethoden (Tränenwegsspülung, -sondierung) und über Kontrastmittelverfahren diagnostische und therapeutische Schritte gesetzt werden. Endoskopie und Laseranwendung

 

eröffnen nun neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.

Bei den angeborenen Tränenwegsverschlüssen liegt die Ursache meistens in einer Persistenz der Hasnerschen Membran. Bei erworbenen Erkrankungen kann es zu Schleimhautveränderungen, Schleimhautfalten, Membranbildungen und zu Stenosen im gesamten Bereich der ableitenden Tränenwege kommen. Als Ursachen sind meist akute Entzündungen oder Gesichtsverletzungen in der Anamnese erhebbar. Bedingt durch einen verminderten Tränenabfluß oder durch eine komplette Stenosierung klagen die Patienten über chronisches Tränenträufeln, immer wiederauftretende eitrige Entzündungen des Tränensackes und verklebte Augen.

Diagnostische Möglichkeiten waren bisher die Tränenwegsspülung und -sondierung. Bei...

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