Transplanteure in Dresden haben Stammzellspender zwölf Jahre prospektiv nachbeobachtet

Autor: fg

Seitdem Mitte der 1980er-Jahre erstmals hämatopoetische Stammzellen aus dem Knochenmark ins periphere Blut mobilisiert und daraus zur Transplantation gewonnen werden konnten, ist diese Methode inzwischen weitverbreitet; sie wird hauptsächlich bei der allogenen Transplantation angewendet. Da sich gesunde Spender dieser Prozedur unterziehen, muss die Sicherheit des Verfahrens gewährleistet sein. Transplanteure in Dresden haben Stammzellspender prospektiv nachbeobachtet.

Nachdem in den 1980er-Jahren rekombinant hergestellte Wachstumsfaktoren für Blutzellen verfügbar geworden waren, bemerkte man, dass sich mit dem Granulozyten-koloniestimulierenden Faktor (G-CSF) hämatopoetische Stamm- und Vorläuferzellen aus ihrer Nische im Knochenmark, wo sie an Zellen des Stromas gebunden sind, ins periphere Blut mobilisieren lassen. Neben der autologen wurde das Verfahren bald auch für die Stammzellgewinnung zur allogenen Transplantation benutzt – in Dresden zwischen 1996 und 2008 bei insgesamt 3928 Spendern, die mit den Patienten, für die die Zellen gedacht waren, nicht verwandt waren.

Die Mehrzahl der Spender ist bei guter Gesundheit

Von Anfang an wurden die Spendern...

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