Traumata prägen das Gehirn

Autor: Fabian Seyfried

Wer sich in der Nähe eines traumatischen Ereignis befand, reagiert noch Jahre danach heftiger auf Emotionen - selbst wenn er die Erfahrung scheinbar gut verkraftet hat. Das könnte zukünftige psychische Störungen begünstigen, befürchten Wissenschaftler.

Kriege, Terror und Todesfälle belasten Betroffene oft ein Leben lang. Und selbst bei Menschen, die nur indirekt mit solchen Ereignissen zu tun hatten, verändert sich langfristig das Gehirn. Zu diesem Schluss kommen Barbara Ganzel und ihr Team von der Cornell University. Die Wissenschaftler hatten Spätfolgen des Elften Septembers untersucht. In der Mai-Ausgabe der Fachzeitschrift Emotion konnten sie zeigen, dass psychisch gesunde Personen, die zum Zeitpunkt des Anschlags in Manhattan wohnten, heftiger auf Gefühle reagieren.

Die 22 Versuchsteilnehmer lebten im September 2001 entweder innerhalb eines 2,5 Kilometer-Radius um das World Trade Center oder deutlich weiter entfernt. Für das Experiment...

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