Trigeminusneuralgie: sekundäre Form ausschließen

Autor: Dr. Barbara Kreuzkamp, Foto: fotolia, Aurelio

Weniger Schmerzattacken – so lautet das primäre Behandlungsziel bei der klassischen Trigeminusneuralgie. Doch handelt es sich vielleicht doch primär um eine MS oder einen Tumor?

Blitzartig einschießende, kurze Schmerzattacken im Versorgungsgebiet eines oder mehrerer Trigeminusäste – spontan auftretend oder durch Sprechen oder Berührungen induziert, so präsentiert sich die Trigeminusneuralgie. Phasen von Beschwerdefreiheit wechseln mit Phasen hoher Attackenfrequenz.


Bei den meisten Patienten liegt die „klassische“ Form vor, ausgelöst durch eine neurovaskuläre Störung.In etwa 15 % der Fälle hat man es mit einer symptomatischen Trigeminusneuralgie zu tun, schreibt Privatdozent Dr. Michael von Brevern, Neurologische Abteilung der Park-Klinik Weissensee in Berlin. Tumoren im Kleinhirnbrückenwinkel, multiple Sklerose oder lakunäre Hirnstamminfarkte kommen als Ursachen in...

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