Medizin und Markt Autor: Susanne Pickl/Mit freundlicher Unterstützung von Bayer Vital

Keloide entstehen durch überschießendes Wachstum von Fibroblasten. Menschen dunkler Hautfarbe sind häufiger betroffen als Hellhäutige. © iStock.com/tuu Sitthikorn

Entstellende Narben können psychisch stark belasten. Eine Kombination aus einem Gel, das den transepidermalen Wasserverlust vermindert, und einer mechanischen Roller-Massage macht Narben flacher und weniger sichtbar. Auch Schmerz und Juckreiz nehmen einer Untersuchung zufolge ab.

Hypertrophe Narben entstehen häufig nach Operationen. Nach Verbrennungen können es je nach Alter und Tiefe der Wunde sogar bis zu 90 % der Fälle sein. Risikofaktoren sind u.a. eine verzögerte Wundheilung sowie für keloide Narben eine entsprechende genetische Disposition.

Deutsche und internationale Leitlinien empfehlen zur Prävention und Behandlung von hypertrophen und keloiden Narben Silikonpräparate. Das Polymer bildet einen Film auf der neuen Haut und schützt sie dadurch vor dem Austrocknen. Bepanthen®-Narbengel enthält neben dem Silikon zusätzlich Dexpanthenol. Letzteres bindet Wasser und kann so das Feuchtigkeitsgleichgewicht in der Haut unterstützen. Ein beigefügter Massage-Roller soll den Abbau von Kollagenfasern fördern und dadurch die Narbenstruktur verbessern.

Transepidermaler Wasserverlust wird reduziert

Wie eine aktuelle Studie bestätigt, erhöht sich die Hautfeuchtigkeit und der transepidermale Wasserverlust im Bereich der Narbe wird reduziert. Darüber hinaus nimmt die Elastizität der Narben zu, ihre mediane Dicke nimmt ab, was dazu führt, dass sie flacher werden. Darüber hinaus gaben die Teilnehmer an, weniger Schmerzen und Juckreiz zu verspüren und 75 % von ihnen stuften ihre Zufriedenheit mit der Therapiewirksamkeit als „sehr gut“ bzw. „gut“ ein. Wichtig sei, möglichst früh mit der Behandlung zu beginnen – also direkt nach Ablösung des Wundschorfes – und diese mindestens zwei Monate fortzusetzen.

Quelle: Pressemitteilung – Bayer Vital