Typ-1-Diabetes mithilfe der Antikörpertherapie aufhalten

Autor: Dr. Judith Lorenz

Der Betazellverlust lässt sich offenbar durch einen CD3- Antikörper verlangsamen. © iStock/Marcin Klapczynski

„Heilen“ kann man Menschen mit Prädisposition für den Typ-1-Diabetes nicht. Aber es ist möglich, den Ausbruch der Krankheit hinauszuzögern bzw. das Immunsystem so zu beeinflussen, dass die Autoimmunreaktion verzögert oder vielleicht gar nicht erfolgt.

Das Prinzip klingt logisch: Ein monoklonaler Antikörper blockiert gezielt die CD8+ T-Lymphozyten und verlangsamt auf diese Weise den Betazellverlust beim Typ-1-Diabetes. Ob es funktioniert, prüften Dr. Kevan­ C. Herold von der Abteilung für Immunbiologie und Innere Medizin an der Yale University und Kollegen in einer Phase-II-Studie mit dem CD3-Antikörper Teplizumab.

Zentren aus den USA, Kanada, Australien und Deutschland beteiligten sich an der Studie, in der man 76 Hochrisikopatienten – darunter 55 Kinder im Alter zwischen 8 und 18 Jahren – den Antikörper infundierte. Alle Studienteilnehmer waren Verwandte von Typ-1-Diabetikern, die zwar bereits Diabetes-Autoantikörper und eine...

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