Typ-2-Diabetes verschuldet Frakturen

Autor: SK

Diabetikerknochen sind besonders bruchgefährdet. Um die Patienten vor verhängnisvollen Stürzen zu schützen, gilt es, den Stoffwechsel gut in den Griff zu bekommen. Auch Begleitmaßnahmen wie Krankengymnastik sind hilfreich.

Sowohl bei Typ-1- als auch Typ-2-Diabetikern treten Knochenbrüche besonders häufig auf. Beim Typ 1 weiß man, dass durch den Mangel an Insulin, das auch osteoanabol wirkt, die Knochendichte abnimmt. Anders sieht das beim Typ-2-Diabetes aus. Hier ist sogar oft eine erhöhte Knochendichte messbar. Ein Grund könnte die häufig gleichzeitig bestehende Adipositas sein. Sie bedingt eine Überexpression von Leptin, das positive Effekte auf die Knochendichte zeigt.

Allerdings bewirkt die metabolische Erkrankung eine nicht­enzymatische Glykosylierung der Knochenstrukturproteine und verschlechtert so die Qualität der Matrix, schreibt Dr. Thomas Neumann von der Abteilung für Rheumatologie/Osteologie am...

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