Typische und atypische Borreliose abgrenzen

Autor: Dr. Carola Gessner; Foto: www.zecken.de

Hat eine Zecke ihr Opfer mit Borrelien infiziert, muss der Betroffene mit Folgen rechnen: Sie reichen von lokalisierten Infektionen bis zu chronischen ZNS-Schäden. Daneben stehen die Bakterien im Verdacht, auch andere Erkrankungen auszulösen, wie z.B. den Lichen sclerosus.

Ein Großteil der Menschen, die sich eine Zecke fangen, hat Glück: Ihr Abwehrsystem lässt sich von Borrelia burgdorferi nicht austricksen, eindringende Bakterien werden vollständig phagozytiert und klinische Symptome bleiben aus. Bei anderen Personen schaffen es die Erreger wenigstens bis zu einer lokalisierten Frühinfektion (75–90 % der objektivierbaren Infektionen). Oft resultiert das klassische Erythema migrans – bevorzugt in Achselhöhle, Leiste, Kniekehle oder Gürtelregion. Das Erythem wächst erst auf 10–20 cm Größe an, um dann spontan zu verschwinden. Sehr selten kommt es im Frühstadium auch zum Borrelienlymphozytom (siehe Abbildung).

Einige Patienten entwickeln jedoch Tage bis Wochen...

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