Ulla Schmidt vertreibt jungen Kollegen

Autor: REI

Eine 1600-Scheine-Hausarztpraxis im Speckgürtel Hamburgs vom Papa übernehmen - diese Tortur will sich Falk Eisterlehner nicht antun. In einem offenen Brief erklärt er Ulla Schmidt, warum ein frisch approbierter Arzt wie er lieber ins französische

 

Gesundheitswesen wechselt.

"Als Allgemeinmediziner habe ich in Deutschland keine beruflichen Zukunftsperspektiven", meint Falk Eisterlehner. "Sehr beanspruchende Sprechstunde, mehr und mehr Bürokratie, Gutachten bis in die Nacht hinein und Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit auch am Wochenende für den ärztlichen Notdienst bei völlig unzureichender finanzieller Vergütung", so kennt er seit seiner Kindheit den Arbeitsalltag seines Vaters im schleswig-holsteinischen Börnsen bei Hamburg. "Diese Opfer wollte ich meiner zukünftigen Familie keinesfalls zumuten."

Hausärzte halten für Politik den Kopf hin

Der Bundesgesundheitsministerin erklärt der 34-Jährige deshalb in einem Brief seinen "Abschied aus dem deutschen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.