Unsinn oder gute Vorsorge?

Autor: kh

Nabelschnurblut nach der Geburt für den Eigenbedarf kryokonservieren oder nicht? Mit dieser Frage konfrontieren zunehmend werdende Eltern den Frauenarzt. Das ist nicht ganz billig, und ob es sinnvoll ist, bleibt umstritten. Fest steht nur: Zum Wegwerfen ist dieses Blut, das pluripotente Stammzellen enthält, zu schade.

Die hessischen Frauenärzte raten ab: "Nach Beurteilung aller relevanten deutschen Fachgesellschaften ist das vorbeugende Einfrieren von Nabelschnurstammzellen aus ökonomischen, logistischen und medizinischen Gesichtspunkten nicht sinnvoll", heißt es in einer Patienteninformation. Zwar könnten theoretisch Nabelschnurstammzellen bei später auftretenden Blut- oder Tumorerkrankungen des Spenders selbst verwendet werden. Allerdings sei es dazu bisher weltweit noch nie gekommen, "und es ist bisher vollkommen unbewiesen, ob eine solche Anwendung nützlich ist".

Spenden statt reservieren

Fest steht: Seit wenigen Jahren bieten mehrere Privatunternehmen diese Dienstleistung auch hier zu Lande an - und...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.