US-Daten zur TAVI enttarnen Patienten mit Risikoprofil - Benefit der Herzklappe per Katheter bei Älteren überschätzt?

Autor: Dr. Elisabeth Nolde

© youtube.com/NEJMvideo

Die kathetergestützte Aortenklappenimplantation (TAVI) hat sich rasant entwickelt: Inzwischen geht es um Bewährungsproben außerhalb strikter Studienbedingungen. Was beim TAVI-Transfer in die klinische Routine beachtenswert erscheint, veranschaulichen Daten einer aktuellen US-Kohortenstudie.

Für die Untersuchung nutzte eine US-amerikanische Arbeitsgruppe Daten des Transcatheter Valve Therapy Registry, das auf Initiativen der Society of Thoracic Surgeons (STS) und des American College of Cardiology (ACC) zurückgeht.

Intervention bei 45 000 Patienten in fünf Jahren

Die Analyse bezieht sich auf den Zeitraum von November 2011 bis März 2016. Währenddessen unterzogen sich über 45 500 Patienten mit schwerer Aortenstenose einer TAVI. Vorab wurde bei ihnen der subjektive, krankheitsspezifische Gesundheitsstatus gemäß KCCQ-OS (Kansas City Cardiomyopathy Questionnaire Overall Summary, 0–100 Punkte) erfasst. Das gleiche Vorgehen war 30 Tage und ein Jahr nach dem Eingriff vorgesehen.

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.