Uteriner Farbdoppler zeigt Gestoserisiko

Autor: vgl

Das Risiko einer schweren Gestose mit Small-for-date-Frühgeburt vor der 34. SSW sowie vorzeitiger Plazentalösung oder intrauterinem Fruchttod lässt sich mit hoher Sensitivität bereits in der 23. Gestationswoche abschätzen - durch Farbdoppler-Ultraschall der Aa. uterinae.

Diastolische "notches" und ein Pulsatility-Index über 1,45 markieren schon zu Ende des zweiten Trimenons ein fünffaches Risiko für eine schwere Präeklampsie. Handelt es sich dabei auch noch um eine Raucherin, erhöht sich das Risiko sogar auf das Zehnfache.

Schon in der 23. Woche sichtbar

Die Londoner Arbeitsgruppe um Professor Nicolaides hat bei 5121 Einlingsschwangerschaften in den beiden größten Londoner Geburtskliniken in der 23. Gestationswoche die Aa. uterinae mit dem Farbdoppler untersucht. 79 Frauen (1,55 %) entwickelten schwere Präeklampsien mit EP-Gestosen vor der 34. SSW und erlitten Frühgeburten mit SGA-Früchten unter der 10. Wachstumsperzentile. 23-mal kam es zur vorzeitigen...

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