Vaskuläre Demenz wegen mächtiger arterieller Pulswelle

Autor: Dr. Andrea Wülker, Foto: fotolia

Erkrankungen der kleinen Hirngefäße sind die häufigste Ursache vaskulärer Demenzen. Zudem lösen sie rund ein Fünftel aller Schlaganfälle aus. Dabei besteht ein enger Zusammenhang zwischen Small Vessel Disease (SVD) und arterieller Gefäßsteifigkeit.

Zu den Manifestationen zerebraler SVD zählen stumme lakunäre Hirninfarkte ebenso wie Hyperintensitäten der weißen Substanz und Mikroblutungen. Allen gemeinsam ist, dass sie das Risiko für eine zerebrovaskuläre Erkrankung und kognitive Beeinträchtigung beträchtlich steigern. Vermittelt wird dieser Effekt durch eine erhöhte arterielle Gefäßsteifigkeit.

Diese kann mithilfe verschiedener Parameter wie Knöchel-Arm-Index (ABI) oder Pulswellengeschwindigkeit (PWV) beurteilt werden. Ein erniedrigter ABI weist auf atherosklerotische Veränderungen in den großen Gefäßen hin, ein erhöhter ABI auf eine Progression der arteriellen Steifigkeit.

Knöchel-Arm-Index gibt
 wichtige Hinweise

Die arterielle...

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