Verbändestreit um die Versorgungshoheit

Autor: REI

Von Neuem gibt es Streit zwischen dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und dem Hausärzteverband. Anlass ist die zum 1. Juli 2008 eingeführte U7a für Dreijährige. Dreh- und Angelpunkt ist die Frage nach der nötigen Kompetenz und der Versorgungshoheit für die Untersuchung und Betreuung der jungen Versicherten.

BVKJ-Präsident Dr. Wolfram Hartmann vertritt den Standpunkt, dass nur Kinder- und Jugendärzte über die berufliche Erfahrung und Qualifikation verfügen, „körperliche, psychische und soziale Entwicklungsstörungen zu erkennen, Lösungswege vorzubereiten“ und „mit anderen Fachrichtungen entsprechende Therapie- und Förderkonzepte zu koordinieren“. Deshalb soll die gemeinsame Selbstverwaltung sicherstellen, dass ausschließlich Kinder- und Jugendärzte „diese wichtigen Untersuchungen durchführen dürfen“.

Dem Kinder- oder dem Familienarzt vertrauen?

Diese Forderung beurteilt der Deutsche Hausärzteverband in einer Pressemitteilung als „inakzeptabel und unkollegial“. Gerade die Hausärzte würden „vielfach...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.