Verdacht auf Borreliose: Wie nachweisen?

Autor: Dr. Stefanie Kronenberger

Viele Patienten kommen in die Praxis und wissen schon genau, was ihnen fehlt: Sie haben eine Borreliose. Die Symptome passen genau, das haben sie im Internet gelesen. Was aber kann bei begründetem Verdacht das Labor zur Diagnostik beitragen – und welche Untersuchungen sind sinnlos?

Borrelien lassen sich grundsätzlich mittels Kultur oder PCR nachweisen. Die Kultur ist aber aufwendig und vor allem zeitraubend – bis man ein endgültiges Ergebnis hat, dauert es mehrere Wochen. Die kulturelle Anzucht von B. burgdorferi gelingt am besten aus unfixierten frischen Hautbiopsien, schlecht aus Liquor (nur in 10 % der Fälle) und so gut wie nie aus Gelenkpunktaten oder -biopsien. Unsinnig ist es, Borrelien im Urin nachweisen zu wollen, betonte Dr. Elke Müller vom MVZ-Labor Prof. Seelig und Kollegen in Karlsruhe auf dem Internistenkongress. Die diagnostische Methode der Wahl ist hier die PCR, mit der man das Genom des Keims bestimmt.

PCR nur, wenn keine Antikörper zu finden

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