Verlieren Hausärzte die Frauenvorsorge?

Autor: det

Die Einführung des neuen EBM 2000 plus zum 1. April 2004 erscheint machbar. Innerärztlicher Streitpunkt ist noch die Frage, ob Allgemeinärzte weiterhin die Krebsvorsorge der Frau abrechnen dürfen. Mit den Kassen ringt die KBV noch um die Bewertungshöhe der Leistungen, bei den Strukturen und Legenden des geplanten neuen EBM besteht hingegen weitgehend Konsens. Den Streit um die Bewertungshöhe wird Ende Juli ein Schiedsgremium schlichten.

Die Vertreterversammlung der KBV hat grünes Licht für den Endspurt zum neuen EBM 2000 plus gegeben. Bis zum 25. Juni wurde noch mit den Kassen verhandelt, letzte strittige Punkte wie etwa die kalkulatorische Bewertung der Arztminute in Euro sollen nun vor dem Erweiterten Bewertungsausschuss geklärt werden. Dies ist ein Schiedsgremium, das mit der Stimme des unabhängigen Vorsitzenden eine Pattsituation in dem mit KBV- und Kassenfunktionären paritätisch besetzten EBM-Bewertungsausschuss überwinden kann. Der Schiedsspruch soll am 30. Juli fallen. Er wird dann wohl auch den Zeitpunkt des Inkrafttretens eines neuen EBM fixieren und Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Vorgaben zur Mengensteuerung...

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