Versorgung peripherer Gefäße: Sechs Fallbeispiele von Experten

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Dieser Plaque verstopfte die Carotisbifurkation und musste raus. © wikimedia/Ed Uthman

Die 80%ige Carotisstenose bei der Mittsiebzigerin oder der langstreckige Verschluss der Tibialarterien: Die Versorgung peripherer Gefäße kann Kopfzerbrechen bereiten. Mithilfe von Fallbeispielen schildern Experten das leitliniengerechte Vorgehen.

Fall 1:

Vor 48 Stunden hatte der 76-Jährige eine transitorische ischämische Attacke im Versorgungsgebiet der linken Carotis erlitten, zwei Stunden vor der Einweisung war er vorübergehend aphasisch. Medikamente nimmt er keine. Der Duplex bringt eine 60%ige Stenose der linken Carotis interna ans Licht. Damit stellen sich diese wesentlichen Fragen: Braucht der Mann eine weitere Bildgebung, wie sieht das Management aus und ist eine ausführlichere kardiale Diagnostik nötig?

Die Experten der ESC* und ESVS** um den Kardiologen Professor Dr. Victor­ Aboyans­, CHRU Dupuytren, Limoges, haben darauf klare Antworten. Mit den rezidivierenden Symptomen, dem Alter über 75 Jahre und der mehr als 50%igen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.