Von Bären und Tigern lernen: Qigong und Tai Chi Chuan

Autor: Dr. Beatrice Wagner

In asiatischen Ländern ist es morgens im Park ein gewohnter Anblick, und auch bei uns erregt es kein Aufsehen mehr: Menschen stehen geordnet beieinander und machen im Zeitlupentempo merkwürdige fließende Bewegungen. Das Ganze nennt man dann Qigong oder Tai Chi Chuan. Doch was ist das eigentlich, was so salopp als „Schattenboxen“ bekannt geworden ist?

Um es vorwegzunehmen: Qigong und Tai Chi Chuan sind nicht das Gleiche. Aber beides ist eine Art Bewegungsmeditation, sehr gesund und außerdem nicht ganz so leicht, wie es aussieht.

Qigong ist zu übersetzen mit „Übungen mit der Lebensenergie“. Durch eine spezielle Atemführung, bestimmte Körperhaltungen und -bewegungen und meditativer Konzentration soll die Lebensenergie Qi im Körper gelenkt und vermehrt werden. Wenn es dabei um sanfte Bewegungen geht, spricht man vom „medizinischen“ oder vom „spirituellen Qigong“. Das ist das, was wir im Park sehen.

Kung Fu soll die Energie verdichten

Das „Gong Fu Qi Gong“ (entspricht dem Kung Fu) ist uns ebenfalls bekannt, vor allem durch Shaolin-Mönche. Sie...

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