Von sinnvollen IGeLn nicht abbringen lassen

Autor: Anke Thomas, Foto: thinkstock

Negative öffentliche Diskussionen um IGeL sollten Ärzte nicht davon abhalten, ihren Patienten sinnvolle Leistungen außerhalb des GKV- oder PKV-Versicherungsschutzes anzubieten, rät Dieter Jentzsch. Der Abrechnungsprofi gibt Tipps rund ums IGeLn.

Wenn zusätzliche Leistungen, die vom Arzt privatärztlich angeboten werden, insgesamt nicht als sinnvoll und nützlich erachtet würden, wären IGeL längst verboten worden, sagt Jentzsch auf dem Workshop „IGeL, Behandlungsvertrag,Verjährung/Verwirkung“ der PVS Büdingen. Schließlich ist „medizinisch notwendig“ nicht dasselbe wie „GKV-notwendig“ und immerhin werden in Deutschland bereits 1,5 Milliarden Euro jährlich für IGeL ausgegeben.

Um Patienten über ein für sie sinnvolles Angebot zu informieren, rät Jentzsch zu drei Fragen durch den Arzt, die in der Regel positiv aufgenommen bzw. mit „Ja“ beantwortet werden:

  1. Sind Sie bereit, etwas für Ihr Wohlbefinden zu tun?

  2. Verstehen Sie, dass diese...

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