Vor der Therapie nach Resistenzen fahnden!

Autor: AZA

Bei jeder siebten HIV-Neuinfektion in Deutschland werden Viren mit Medikamenten-Resistenzen übertragen. Daher ist mittlerweile auch bei therapienaiven Patienten eine Resistenztestung anzuraten, um die Erfolgsraten der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) zu optimieren.

Die Schätzungen zur Übertragung bereits resistenter HIV-Stämme basieren auf der deutschen HIV-Serokonverter-Studie – einer prospektiven Multizenter-Beobachtungsstudie, in der seit 1997 die HIV-Infizierten mit bekanntem Infektionszeitpunkt erfasst werden. Zwei Drittel der Teilnehmer sind „dokumentierte Serokonverter“. Das bedeutet, dass bei ihnen durch einen letzten negativen und einen ersten positiven HIV-Test der Infektionszeitpunkt eingrenzbar ist, erklärten Dr. Osamah Hamouda und Dr. Claudia Kuecherer vom Robert-Koch-Institut, Berlin, beim 3. Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress. Das restliche Drittel sind „akute Serokonverter“ – also Personen, bei denen die HIV-Diagnose aufgrund einer...

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