Vorhofflimmern erfolgreich abladiert: Antikoagulation absetzen?

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Bei Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) kommt zunehmend die Ablationstherapie zum Einsatz. Wie man es danach mit der Schlaganfallprophylaxe hält, darüber streiten die Experten.

Dr. Sakis Themistoclakis vom Dell'Angelo Hospital, Mestre-Venedig, hält es für sicher, nach erfolgreicher Ablation die Gerinnungshemmer-Therapie abzusetzen. Wie er beim ESC-Kongress erklärte, gelingt die Ablation bei etwa 80 % der so behandelten Patienten.

Auch ohne Antikoagulation geringe Thromboemboliegefahr?

CHADS-ScoreIm Hinblick auf etwaige Flimmerrezidive müsse man aber wachsam sein, insbesondere bei Patienten mit erhöhtem Thromboembolierisiko. In einer Studie mit insgesamt 755 Patienten hatte man nach der VHF-Ablation bei rund 200 risikofaktorfreien und bei 180 Patienten mit einem oder mehreren Risikofaktoren die Warfarintherapie abgesetzt.

 
Bei Patienten im Alter über 65 Jahre und mit Schla...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.