Vorreiter in Sachen Präzisionsmedizin

Medizin und Markt Autor: Dr. Kerstin Tillmann

Wie geht die Kinderonkologie mit geringen Fallzahlen um? © iStock/ThitareeSarmkasat

Tumoren werden molekular immer genauer klassifiziert, doch der Umgang mit kleinen Subgruppen bleibt eine Herausforderung. In der Kinderonkologie wird seit jeher mit geringen Fallzahlen gearbeitet. Was lässt sich aus pädiatrischen Projekten lernen?

In der Kinderonkologie haben sich die Überlebensraten in den letzten 20 Jahren bei vielen Entitäten kaum noch verbessert, berichtete Professor Dr. ­Stefan ­Pfister vom Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ). Daher wird mit präzisen molekularbiologischen Methoden nach neuen Ansatzpunkten gesucht, um die Behandlung weiter zu verbessern. „Ich glaube, das ist auch ein Stück weit eine Vorreiterrolle, die die Kinderonkologie einnimmt – weil die Patientenzahlen für bestimmte molekular definierte Krebserkrankungen auch im Erwachsenen-Bereich immer kleiner werden“, so der Experte. Denn wie sollen im Tumorgewebe identifizierte genetische Abweichungen bewertet werden? Welche Veränderungen spielen...

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