Vorsorge soll zur Pflicht werden

Autor: Weser Kurier/BMG

Die Große Koalition will einen Gesundheits-Vorsorgepass für alle gesetzlich Versichten einführen. Wer regelmäßig zur Früherkennung geht, muss dann bei einer zukünftigen Erkrankung weniger zahlen.

In einem Interview mit dem Bremer „Kurier am Sonntag“ sagte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, dass der Vorsorgepass noch in dieser Legislaturperiode eingeführt werden soll. Er gelte dann für alle, die heute 45 Jahre und jünger seien.

Die Höhe der Zuzahlung bei späteren Erkrankungen soll davon abhängig gemacht werden, ob der Betroffene zuvor regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teilgenommen hat. Welche Tests auf chronische Krankheiten in den Vorsorgekatalog aufgenommen werden, soll der gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten und Krankenkassen bis zum nächsten Jahr festlegen, so die Ministerin. Beispielsweise kämen Bluthochdruck und Diabetes dafür in Frage.

„Zu solchen Untersuchungen wollen wir...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.