Wackelbilder beim Laufen sind meist vestibulär bedingt

Autor: CG

Beim Laufen hopst das Bild hoch und runter. Das bringt die 68-Jährige aus dem Gleichgewicht, ihr Gang ist unsicher, im Alltag klappt vieles nicht mehr. Hat die Patientin eine psychogene Gang­störung oder gibt es organische Gründe für die Oszill­opsie?

Als Oszillopsie bezeichnet man ein vertikales Wackeln der Umwelt. Wie die 68-Jährige es schilderte, trat die Störung nur bei Fortbewegung auf und sistierte in Ruhe. Ihr Gang imponierte breitbeinig, sie vollführte immer seitliche Ausfallschritte und konnte sich auch nicht in einem Zug umdrehen, sondern benötigte mehrere Wendeschritte.

Das Lesen von Straßennamen ging gar nicht mehr und auch in der Klinik bekam sie es nicht hin, während des Laufens ein Schild am Ende des Ganges zu entziffern, da dieses immer „auf und ab wippte“, wie Professor Dr. Christoph Helmchen von der Universität Lübeck bei der Neurowoche 2010 berichtete.

Diese Störung einer inadäquaten retinalen Bildverschiebung ist...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.