Wahnsinnige Mörder oder psychisch kranke Patienten?

Autor: Manuela Arand; Foto: thinkstock

Mehr als 10 000 Straftäter, die Gerichte als nicht oder vermindert schuldfähig eingestuft haben, werden derzeit in Kliniken des Maßregelvollzugs betreut. Anhand von Kasuistiken schildern behandelnde Ärzte Probleme, vor denen sie stehen.

Seit 1997 haben sich die Fallzahlen verdoppelt, betonte Dr. Iris Hauth, Direktorin des St. Joseph-Krankenhauses Berlin-Weißensee und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde.

Etwa zwei Drittel der Patienten wurden eingewiesen, weil das Gericht annimmt, dass sie aufgrund ihrer Erkrankung weitere Straftaten begehen könnten. Ein Drittel befindet sich in Entzugsbehandlung. Die Psychiatrie hat bei solchen Patienten vielfältige Aufgaben zu erfüllen. Einerseits soll sie diagnostizieren und therapieren, andererseits den Schutz der Gesellschaft, aber auch der Täter sicherstellen.

Verurteilte bleiben im Durchschnitt acht Jahre

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